Wasserchemische Gesellschaft

Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Was ist die Wasserchemie in der heutigen Zeit?

Wasserchemie befasst sich mit den Eigenschaften des Wassers, seinen Inhaltsstoffen und mit den Umwandlungen, die im Wasser stattfinden oder durch das Wasser verursacht werden sowie mit dem Stoffhaushalt der Gewässer. Sie behandelt Reaktionen und Auswirkungen, die mit der Herkunft und Beschaffenheit der unterschiedlichen Wassertypen in ursächlichem Zusammenhang stehen. Sie befasst sich mit allen Bereichen des Wasserkreislaufs und berücksichtigt damit die Atmosphäre und den Boden. Sie bearbeitet die Verwendung und Aufbereitung der verschiedenen Rohwässer zur Nutzung als Trink-, Betriebs-, Bade-, Mineral- und Heilwasser. Sie beschäftigt sich mit der Behandlung genutzter Wässer vor Rückführung in den natürlichen Kreislauf. Sie bemüht sich um eine Aufklärung der bei den vielfältigen Maßnahmen ablaufenden Reaktionen sowie um die Prüfung, Vereinheitlichung und Weiterentwicklung von Analysenverfahren.

Welche Aufgaben und Ziele hat die Wasserchemische Gesellschaft?

  • Zusammenführung der auf dem Gesamtgebiet Wasser tätigen Chemiker und Fachleute verwandter Disziplinen zum Zwecke der Förderung des Wissensgebietes.
  • Förderung der wasserchemischen Ausbildung an den deutschen Hochschulen.
  • Gedanken- bzw. Erfahrungsaustausch sowie Vermittlung fachlicher Anregungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Wasserchemie durch Tagungen, Veröffentlichungen und Fortbildungskurse.
  • Pflege der Beziehungen zu wasserfachlichen Behörden, Verbänden und Wasserfachleuten im In- und Ausland.
  • Beteiligung an überregionalen wissenschaftlichen, technischen, gesetzgeberischen und organisatorischen Vorhaben und Maßnahmen der Wassergütewirtschaft.
  • Die Wasserchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker - ist tätig für den wirksamen Schutz, die sinnvolle Nutzung, die zweckmäßige Aufbereitung und Reinigung sowie die sachgemäße Untersuchung und Beurteilung des Wassers.
  • Sie fördert die bereichsübergreifende Kooperation und das systematische Verständnis des Wasserfachs.

Die Wasserchemische Gesellschaft vereinigt

  • Chemiker, Biologen, Limnologen,
  • Hygieniker, Hydrogeologen, Hydrologen,
  • Ingenieure,
  • Wasserfachliche Verbände,
  • Wasserversorgungsunternehmen,
  • Wasserfachliche Ämter
  • sowie Institute und Firmen.

Die Mitglieder der Wasserchemischen Gesellschaft befassen sich mit:

  • der Beschaffenheit des unter- und oberirdischen Wassers als Grundwasser, Quellwasser, Mineral- und Thermalwasser, Niederschlagswasser, Wasser in Flüssen, Seen und Talsperren, Meerwasser
  • dem Gewässerzustand und Gewässerschutz einschließlich der Organismen und Sedimente in den Gewässern
  • der Aufbereitung und Nutzung des Wassers als Trinkwasser, Mineralwasser, Heilwasser, Betriebswasser für Industrie- und Kraftwerksanlagen, Badewasser in Hallen- und Freibädern
  • der Behandlung kommunaler und industrieller Abwässer,
  • den innerbetrieblichen Maßnahmen zur Einsparung von Wasser, zur Wasserwiederverwendung und Wertstoffrückgewinnung der Entsorgung einschließlich
  • der Untersuchung von Wasser, Abwasser, Schlamm, Sedimente und Boden.


Sie arbeiten in

  • Hochschulen und Fachhochschulen
  • Forschungszentren
  • Staatlichen und kommunalen Instituten und Ämtern
  • Wasserfachlichen Verbänden
  • Wasserversorgungsunternehmen
  • Abwasserbehandlungsanlagen
  • Energieversorgungsunternehmen
  • Wasser- und Bodenverbänden
  • Staatlichen und privaten Untersuchungsinstituten
  • Ingenieurbüros und Industriebetrieben

Würdigung wasserfachlicher Arbeiten:

Promotionspreis auf dem Gebiet der Wasserchemie
Liste der Preisträger seit 1992

Preis der Wasserchemischen Gesellschaft
Liste der Preisträger seit 1970

Ehrenvorsitzender und Ehrenmitgliedschaft

Ehrennadel
Träger der Ehrennadel

Die Ehrennadel wird für besondere Leistungen verliehen.

Das Wasserstipendium zur Förderung von exzellenten Doktoranden in dem Fachgebiet Wasserchemie und angrenzenden Gebieten.
Merkblatt

Unsere Stipendiaten

Dissertationen auf dem Gebiet der Wasserchemie aus dem Jahre 2006 und 2007

(Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

 

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